Bücher von damals bis heute: ein Anfang ohne Ende
Seit Menschengedenken sucht der Mensch nach Wegen, Informationen zu teilen. Als praktisch veranlagte Spezies tun wir das mit dem, was verfügbar ist. Zunächst mit unserer Stimme, mit Gesten und anderen ungeschriebenen Zeichen. Doch nach und nach bekam unsere Kommunikation einen dauerhafteren Charakter. Es begann mit Kritzeleien in Stein und Holz, auf Papyrus und Pergament. Bis wir lernten, Papier herzustellen, um darauf zu schreiben. Zunächst noch in losen Blättern, dann als gebundene Bündel. Also Bücher. Tragbar, kompakt wenn nötig, und so praktisch, dass wir sie heute noch verwenden. Um uns in Geschichte, Wissenschaft, Religion, Sport zu vertiefen. Oder um uns in fantasievollen, spannenden und romantischen Geschichten zu verlieren. So schufen Drucker wie Christoffel Plantijn eine neue Welt. Nicht von heute auf morgen, sondern über Jahrhunderte hinweg.
1. Was vorausging
2. Von handgeschriebener Mönchsarbeit zum freien Markt
3. Gutenberg ändert die Regeln
4. Wiegendrucke entwachsen den Kinderschuhen
5. Die Druckerpresse als Waffe
6. Antwerpen, Weltbuchstadt seit dem 16. Jahrhundert
7. Der Einfluss von Plantijn
8. Die ersten Zeitungen
9. Buchproduktion während der industriellen Revolution
10. Das digitale Zeitalter